Amalgamsanierung Freienstein – Sichere Entfernung nach SMART-Protokoll

Warum Amalgamfüllungen entfernen lassen?

Die Amalgamsanierung ist ein zentrales Anliegen der biologischen Zahnmedizin – und ein Schwerpunkt unserer Praxis in Freienstein. Amalgam war jahrzehntelang das Standardmaterial für Zahnfüllungen. Was viele nicht wissen: Amalgam besteht zu etwa 50 Prozent aus Quecksilber – einem der giftigsten Schwermetalle überhaupt. Beim Kauen, bei heissen Getränken und beim Zähneputzen werden kontinuierlich geringe Mengen Quecksilberdampf freigesetzt, die über die Lunge aufgenommen werden und sich im Körper anreichern können.

In vielen europäischen Ländern ist die Verwendung von Amalgam bereits eingeschränkt oder verboten. Die Europäische Union hat seit 2018 die Anwendung bei Kindern, Schwangeren und Stillenden untersagt. Unsere Praxis in Freienstein setzt konsequent auf metallfreie Zahnmedizin – wir verwenden grundsätzlich kein Amalgam und bieten eine sichere, professionelle Entfernung bestehender Amalgamfüllungen an.

Das SMART-Protokoll: Maximaler Schutz bei der Amalgamentfernung

Die Entfernung von Amalgamfüllungen ist nicht trivial: Wird unsachgemäss gebohrt, entsteht eine grosse Menge Quecksilberdampf und Amalgampartikel, die der Patient einatmen oder verschlucken kann. Deshalb arbeiten wir in unserer Praxis nach dem SMART-Protokoll (Safe Mercury Amalgam Removal Technique), das von der IAOMT (International Academy of Oral Medicine and Toxicology) entwickelt wurde.

Das SMART-Protokoll umfasst mehrere Schutzmassnahmen, die zusammen eine sichere Entfernung gewährleisten. Zunächst wird ein spezieller Kofferdam (Gummituch) um den zu behandelnden Zahn angelegt, der verhindert, dass Amalgampartikel in den Mundraum gelangen. Eine Sauerstoffversorgung über eine Nasenmaske stellt sicher, dass Sie während der Entfernung keine Quecksilberdämpfe einatmen. Ein leistungsstarker Amalgamsauger direkt am Zahn fängt Partikel und Dampf unmittelbar an der Quelle ab.

Zusätzlich wird die Füllung in grossen Stücken herausgehebelt statt fein zerbohrt, um die Dampfentwicklung zu minimieren. Ein Luftreiniger im Behandlungsraum filtert verbleibende Partikel aus der Luft. Durch diese kombinierten Massnahmen wird die Quecksilberbelastung während der Entfernung auf ein Minimum reduziert.

Warum das SMART-Protokoll bei der Amalgamsanierung entscheidend ist

Leider bieten nicht alle Zahnarztpraxen eine geschützte Amalgamentfernung an. Bei einer konventionellen Entfernung – bei der das Amalgam einfach ausgebohrt wird – entstehen grosse Mengen Quecksilberdampf und feiner Amalgamstaub. Studien zeigen, dass die Quecksilberbelastung im Blut und Urin bei ungeschützter Entfernung kurzfristig um ein Vielfaches ansteigen kann. Das SMART-Protokoll wurde entwickelt, um genau dies zu verhindern.

Als biologische Zahnarztpraxis ist die sichere Amalgamentfernung einer unserer Schwerpunkte. Dr. Siouri hat sich auf die schonende und sichere Sanierung spezialisiert und führt diese Behandlung regelmässig durch. Unser gesamtes Team ist in den Abläufen des SMART-Protokolls geschult, und wir investieren kontinuierlich in die notwendige Ausrüstung – vom Hochleistungsabsauger bis zum Luftreinigungssystem.

Was passiert nach der Amalgamentfernung?

Nach der sicheren Entfernung des Amalgams wird der Zahn mit einem biokompatiblen, metallfreien Material versorgt. Je nach Grösse und Lage des Defekts kommen verschiedene Optionen in Frage: Hochwertige Kompositfüllungen für kleinere Defekte, Keramik-Inlays oder Keramik-Onlays für grössere Bereiche, oder Keramikkronen, wenn der Zahn stark geschädigt ist. Alle eingesetzten Materialien sind auf biologische Verträglichkeit geprüft und frei von Metallen.

In vielen Fällen empfehlen wir begleitend zur Amalgamsanierung eine Unterstützung des Körpers bei der Entgiftung. Dies kann in Zusammenarbeit mit einem ganzheitlich arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker erfolgen. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten und arbeiten bei Bedarf mit einem Netzwerk von Therapeuten zusammen. Auch eine begleitende Herd- und Störfeldsanierung kann sinnvoll sein, wenn chronische Belastungsherde im Kiefer vorliegen.

Ablauf einer Amalgamsanierung in unserer Praxis Freienstein

Eine Amalgamsanierung beginnt mit einer umfassenden Bestandsaufnahme. Wir dokumentieren alle vorhandenen Amalgamfüllungen, beurteilen deren Zustand und erstellen einen individuellen Sanierungsplan. Dabei berücksichtigen wir, in welcher Reihenfolge die Füllungen entfernt werden und wie viele Füllungen pro Sitzung behandelt werden – denn eine schrittweise Sanierung ist schonender für den Körper als eine vollständige Entfernung in einer einzigen Sitzung.

Typischerweise empfehlen wir, pro Sitzung einen Quadranten (Kieferviertel) zu behandeln und zwischen den Sitzungen eine Erholungspause von zwei bis vier Wochen einzuplanen. So hat der Körper Zeit, die freigesetzten Quecksilberreste zu verarbeiten. Ergänzend dazu empfehlen wir unseren Patienten häufig die biologischen Prophylaxe, um das orale Mikrobiom während und nach der Sanierung zu stabilisieren.

Wer sollte eine Amalgamsanierung in Betracht ziehen?

Eine Amalgamsanierung ist besonders sinnvoll für Patienten mit nachgewiesenen Metallunverträglichkeiten oder Allergien, bei unklaren chronischen Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder Gelenkschmerzen, für Frauen mit Kinderwunsch, die eine Quecksilberbelastung vor der Schwangerschaft reduzieren möchten, und für alle, die im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge auf Schwermetalle im Körper verzichten wollen.

Auch wenn Sie aktuell keine Beschwerden haben, kann eine präventive Sanierung sinnvoll sein. Amalgamfüllungen haben eine begrenzte Lebensdauer und müssen früher oder später ohnehin ersetzt werden. Warum also nicht gleich auf ein biologisch verträgliches Material umsteigen? Wir beraten Sie individuell und ohne Druck in unserer Praxis in Freienstein.

Häufige Fragen zur Amalgamsanierung

Ist die Entfernung meiner Amalgamfüllungen medizinisch notwendig?

Ob eine Entfernung medizinisch notwendig ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Wenn Sie unter unklaren chronischen Beschwerden leiden, eine Metallunverträglichkeit haben oder einfach keine Quecksilberquelle im Mund tragen möchten, ist eine Sanierung sinnvoll. Wir beraten Sie ehrlich und ohne Druck.

Wie viele Sitzungen sind für eine vollständige Amalgamsanierung nötig?

Das hängt von der Anzahl der Amalgamfüllungen ab. Bei wenigen Füllungen reichen oft ein bis zwei Sitzungen, bei einer vollständigen Sanierung können drei bis vier Termine notwendig sein. Wir erstellen einen individuellen Plan für Sie, der Ihren Körper schont und genügend Erholungszeit zwischen den Sitzungen einplant.

Ist die Amalgamentfernung schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung und ist in der Regel vollständig schmerzfrei. Nach dem Eingriff kann der behandelte Zahn für einige Tage empfindlich reagieren, was erfahrungsgemäss rasch abklingt. Bei ausgeprägter Zahnarztangst besprechen wir gerne zusätzliche Möglichkeiten zur Entspannung mit Ihnen.

Was kostet eine Amalgamsanierung?

Die Kosten hängen von der Anzahl und Grösse der Füllungen sowie der gewählten Ersatzversorgung ab – ob Komposit, Keramik-Inlay oder Krone. In einem persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir Ihnen einen transparenten Kostenvoranschlag, damit Sie vor der Behandlung volle Kostensicherheit haben.

Möchten Sie Ihre Amalgamfüllungen sicher entfernen lassen? Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin in unserer Praxis in Freienstein.