Non-Prep Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die direkt auf den natürlichen Zahn aufgeklebt werden – ganz ohne Beschleifen des Zahnschmelzes. Mit einer Stärke von nur 0,3 bis 0,5 Millimetern sind sie die schonendste Möglichkeit, kleine ästhetische Korrekturen an den Frontzähnen vorzunehmen. In unserer Zahnarztpraxis in Freienstein bieten wir diese Methode als reversible Alternative zu klassischen Veneers an. Die Behandlung ist schnell, komfortabel und hinterlässt keinerlei bleibende Veränderungen an Ihrer Zahnsubstanz.
Non-Prep Veneers eignen sich besonders gut in folgenden Situationen:
Da kein Zahnschmelz abgetragen wird, bleibt der natürliche Zahn vollständig erhalten. Die Keramikschalen können theoretisch wieder entfernt werden, ohne dass der Zahn darunter beschädigt wird – ein entscheidender Vorteil gegenüber konventionellen Methoden. Ob Non-Prep Veneers für Sie in Frage kommen, klären wir gemeinsam in einem ausführlichen Beratungsgespräch.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zahnvorbereitung: Während bei klassischen Veneers eine dünne Schicht Zahnschmelz abgetragen wird, bleiben die Zähne bei Non-Prep Veneers vollständig intakt. Das macht den Eingriff reversibel und besonders gewebeschonend.
Allerdings sind Non-Prep Veneers nicht für jeden geeignet. Bei stark vorstehenden oder verdrehten Zähnen kann die klassische Variante das ästhetisch bessere Ergebnis liefern. In solchen Fällen empfehlen wir gegebenenfalls eine Aligner-Therapie zur kieferorthopädischen Vorbehandlung oder – bei grösserem Substanzverlust – Keramische Kronen und Brücken als Alternative. Wir beraten Sie individuell und transparent, welche Lösung für Ihre Situation optimal ist.
Wie dünn sind Non-Prep Veneers?
Non-Prep Veneers sind nur etwa 0,3 bis 0,5 Millimeter dünn – vergleichbar mit einer Kontaktlinse. Trotz dieser geringen Stärke sind sie aus hochwertigem Feldspatkeramik oder Presskeramik gefertigt und daher extrem stabil und langlebig. Mit guter Mundhygiene und regelmässigen Kontrollen können sie viele Jahre halten.
Sind Non-Prep Veneers für jeden geeignet?
Nicht in jedem Fall. Bei starken Fehlstellungen oder sehr dunklen Verfärbungen sind klassische Veneers oder andere Behandlungen möglicherweise besser geeignet. Auch wenn Sie Ihre Zahnfleischlinie ästhetisch anpassen möchten, kann eine ergänzende Zahnfleischkorrektur das Gesamtergebnis deutlich verbessern. In einem persönlichen Beratungsgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre Ausgangssituation und empfehlen die für Sie passende Lösung.
Ist die Behandlung mit Non-Prep Veneers schmerzhaft?
Nein. Da kein Zahnschmelz abgetragen wird, ist die Behandlung in aller Regel vollkommen schmerzfrei und erfordert keine lokale Betäubung. Das Aufkleben der Keramikschalen erfolgt mit einem speziellen Adhäsiv-Kleber und ist für die meisten Patientinnen und Patienten sehr angenehm.
Wie lange dauert die Behandlung?
In der Regel sind zwei Sitzungen notwendig: eine für die Abformung und Beratung sowie eine zweite zum Einsetzen der Keramikschalen. Das Einsetzen selbst dauert üblicherweise ein bis zwei Stunden, abhängig von der Anzahl der behandelten Zähne.