FDOK / NICO – stille Entzündungen im Kiefer erkennen und biologisch behandeln

FDOK und NICO erkennen und behandeln – Praxis Freienstein

FDOK (Fettig Degenerative Osteolyse im Kieferknochen) und NICO (Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis) bezeichnen stille, chronische Entzündungen im Kieferknochen. Diese Herde verursachen oft keine lokalen Schmerzen, können aber den gesamten Organismus belasten – sie produzieren Entzündungsbotenstoffe wie RANTES, die mit chronischer Müdigkeit, Gelenkbeschwerden, Autoimmunerkrankungen und anderen systemischen Beschwerden in Verbindung gebracht werden.

Wie entstehen FDOK/NICO?

Häufig bilden sich diese Kieferknochenentzündungen an Stellen, wo Zähne entfernt wurden – insbesondere Weisheitszähne. Wenn der Knochen nach einer Extraktion nicht vollständig ausheilt oder Gewebereste zurückbleiben, kann sich ein chronischer Entzündungsherd entwickeln. Auch wurzelbehandelte Zähne können FDOK-ähnliche Veränderungen begünstigen.

Diagnostik und Behandlung

Die Diagnostik erfolgt über unsere 3D-DVT-Bildgebung, die typische Knochenauflösungen sichtbar macht. Zusätzlich können Blutuntersuchungen auf erhöhte RANTES-Werte hinweisen. Die Behandlung besteht in einer chirurgischen Ausräumung des erkrankten Knochens, gefolgt von Ozondesinfektion und PRF-Eigenbluttherapie zur Unterstützung der Knochenregeneration.

Herd- und Störfeldsanierung (FDOK / NICO)
Herd- und Störfeldsanierung (FDOK / NICO)

Häufige Fragen

Leider sind diese Herde oft symptomlos im Kieferbereich. Hinweise können chronische Erschöpfung, Gelenkschmerzen oder Beschwerden sein, für die kein anderer Arzt eine Ursache findet.

Dank PRF und Ozon verheilt der Knochen in der Regel gut. Viele Patienten berichten über eine spürbare Verbesserung ihres Allgemeinzustands in den Wochen nach dem Eingriff.

Haben Sie Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne persönlich in unserer Praxis in Freienstein.