Die Zahnchirurgie in unserer Praxis in Freienstein verbindet moderne Operationstechniken mit den Prinzipien der biologischen Zahnmedizin. Ob Implantologie, Weisheitszahnentfernung oder Kiefersanierung – jeder Eingriff erfolgt so schonend, gewebeschonend und körperverträglich wie möglich. Unser Ziel ist nicht nur die Behandlung des betroffenen Zahnes, sondern die langfristige Gesundheit des gesamten Organismus.
Biologische Zahnchirurgie – Unser Ansatz
In der Zahnarztpraxis Freienstein verstehen wir Chirurgie als integralen Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Jeder Eingriff wird sorgfältig geplant, minimal-invasiv durchgeführt und mit regenerativen Massnahmen begleitet. Wir arbeiten ausschliesslich mit biokompatiblen Materialien – ohne Metall, ohne unnötige Chemikalien. Die Wundheilung und die biologische Regeneration des Gewebes stehen dabei immer im Vordergrund.
Unsere chirurgischen Leistungen umfassen unter anderem Implantologie, die Entfernung von Weisheitszähnen, die Sanierung stiller Kieferentzündungen sowie kieferchirurgische Korrekturen. Alle Eingriffe werden mit modernster Technologie und grösster Sorgfalt durchgeführt.
Implantologie – Metallfreie Keramikimplantate
Ein fehlender Zahn belastet nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Kaufunktion und den Kieferknochen. Als nachhaltige und körperverträgliche Lösung setzen wir auf Keramikimplantate aus Zirkonoxid. Dieses Material ist biologisch inert, korrosionsbeständig und regt die Osseointegration – das Einwachsen in den Kieferknochen – nachweislich an.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Titanimplantaten geben Keramikimplantate keine Metallionen ab und sind deshalb besonders für Patientinnen und Patienten mit Metallsensitivitäten oder dem Wunsch nach einer vollständig metallfreien Versorgung geeignet. Wir bieten sowohl Sofortimplantate (direkt nach der Extraktion) als auch Spätimplantate nach einer Einheilungsphase an – individuell abgestimmt auf Ihre Knochensituation und Ihre Bedürfnisse.
Weisheitszahnentfernung – Schonend & Präzise
Weisheitszähne können, wenn sie nicht genügend Platz haben, zu Schmerzen, Entzündungen, Fehlstellungen oder Schäden an den Nachbarzähnen führen. In solchen Fällen ist eine frühzeitige, geplante Entfernung sinnvoll. Unsere Weisheitszahnentfernung erfolgt minimal-invasiv, präzise und mit optimaler Nachsorge – damit die Wundheilung so schnell und komplikationsfrei wie möglich verläuft.
Zur Unterstützung der Regeneration setzen wir nach chirurgischen Eingriffen gezielt auf die PRF-Eigenbluttherapie (Platelet-Rich Fibrin). Dabei wird aus dem eigenen Blut der Patientin oder des Patienten ein natürlicher Wachstumsfaktoren-Konzentrat gewonnen, der die Wundheilung beschleunigt und das Risiko von Komplikationen deutlich reduziert. PRF ist vollständig körpereigen, ohne Zusatzstoffe und optimal verträglich.
Präzise Planung mit 3D-Diagnostik
Eine erfolgreiche Zahnchirurgie beginnt mit einer genauen Diagnose. Für komplexe Eingriffe wie die Implantatplanung oder die Beurteilung von Kieferstrukturen setzen wir auf die 3D-Diagnostik (DVT/CBCT). Diese moderne Bildgebungstechnologie liefert hochauflösende dreidimensionale Aufnahmen des Kiefers und ermöglicht es uns, Eingriffe millimetergenau zu planen – für mehr Sicherheit, kürzere Operationszeiten und beste Ergebnisse.
Die DVT-Aufnahme zeigt uns auch, ob im Kieferknochen stille Entzündungsherde vorhanden sind, die mit konventionellem Röntgen oft nicht erkannt werden. Diese sogenannten FDOK/NICO-Herde können das Immunsystem belasten und Schmerzen oder systemische Beschwerden verursachen – auch ohne offensichtliche Symptome.
Herd- und Störfeldsanierung (FDOK/NICO)
Chronische Entzündungsherde im Kieferknochen – bekannt als FDOK (Fettig-degenerierte Osteonekrose des Kiefers) oder NICO (Neuralgie-induzierende cavitäre Osteonekrose) – werden in der konventionellen Zahnmedizin häufig übersehen. In unserer Praxis nehmen wir diese Zusammenhänge ernst. Die Herd- und Störfeldsanierung (FDOK/NICO) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem betroffenes, schlecht durchblutetes Knochengewebe entfernt und die biologische Regeneration des Kieferknochens angeregt wird.
Viele Patientinnen und Patienten berichten nach einer erfolgreichen Sanierung von deutlich verbesserter Allgemeinbefindlichkeit, weniger Schmerzen und mehr Vitalität. Diese Eingriffe erfordern eine präzise Diagnostik, erfahrene Hände und ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Zahn und Gesamtorganismus – all das bringen wir mit.
Nachsorge & Begleitung
Chirurgische Eingriffe sind nur so gut wie die Nachsorge, die ihnen folgt. Wir begleiten unsere Patientinnen und Patienten nach jedem Eingriff engmaschig und individuell. Bei Bedarf setzen wir auf unterstützende Massnahmen wie Ozontherapie zur Desinfektion, PRF zur Wundheilung und begleitende Ernährungsempfehlungen. Unser Team ist jederzeit erreichbar, wenn Fragen oder Beschwerden auftreten.
Sicherheit, Transparenz und Vertrauen sind die Grundlagen unserer Arbeit. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen, erklären jeden Schritt verständlich und entscheiden gemeinsam mit Ihnen über das beste Vorgehen.
Häufige Fragen zur Zahnchirurgie
- Sind zahnchirurgische Eingriffe schmerzhaft?
- Alle Eingriffe werden unter lokaler Betäubung durchgeführt, sodass Sie während der Behandlung keine Schmerzen spüren. Nach dem Eingriff können leichte Beschwerden auftreten, die mit unseren empfohlenen Massnahmen – einschliesslich PRF – schnell abklingen.
- Warum Keramikimplantate statt Titan?
- Keramikimplantate aus Zirkonoxid sind vollständig metallfrei, geben keine Ionen ab und sind besonders gut gewebeverträglich. Sie eignen sich ideal für Menschen mit Metallunverträglichkeiten oder dem Wunsch nach einer ganzheitlich verträglichen Lösung.
- Wie lange dauert die Heilung nach einer Weisheitszahnentfernung?
- Die Grundheilung dauert in der Regel 1–2 Wochen. Mit unterstützender PRF-Eigenbluttherapie kann dieser Prozess beschleunigt und das Komplikationsrisiko gesenkt werden.
- Was sind FDOK/NICO-Herde und wie werden sie behandelt?
- FDOK und NICO sind stille, oft schmerzlose Entzündungsherde im Kieferknochen, die das Immunsystem belasten können. Sie werden über eine präzise 3D-Diagnostik erkannt und durch einen chirurgischen Eingriff – die Herd- und Störfeldsanierung – behandelt, gefolgt von einer biologischen Nachsorge.